Schweden News - Aktuelles aus Schweden

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Gästeliste mit Überraschungseffekt

Das schwedische Königshaus hat am Montag die Gästeliste für die Taufe von Kronprinzessin Estelle veröffentlicht. Für einiges Aufsehen sorgte die Bestätigung, dass auch die Lebensgefährten von Prinzessin Madeleine und Prinz Carl Philip kurzfristig eingeladen worden seien. Ihre Namen stünden zwar nicht auf der offiziellen Namensliste, dennoch sei an der Einladung von Madeleines Freund Chris O’Neill und Carl Philips Freundin Sofia Hellqvist nichts Befremdliches zu finden, unterstrich der Pressechef des Hofes gegenüber Medienvertretern. Die beiden wohnten schließlich mit Prinz beziehungsweise Prinzessin zusammen, so die Begründung.
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Krone schwächer

Im internationalen Zahlungsverkehr tendierte die Krone am Montag schwächer gegenüber dem Euro. Laut Referenzkurs der Europäischen Zentralbank entspricht 1 Euro 9.1191 SEK.
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Außenministerium: Dialog mit Eritrea geht weiter

Eritreas Präsident Isaias Afwerki hat mit einer Aussage zum gefangenen schwedischen Journalisten Dawit Isaak für Verwirrung gesorgt. In einem Interview mit der Zeitung Aftonbladet sagte Afwerki, sein Land würde derzeit überhaupt nicht mit Schweden sprechen. Die Regierung in Stockholm bestritt diese Aussage umgehend. Frank Belfrage, Staatssekretär im Außenministerium, sagte, man führe einen aktiven und regelmäßigen Dialog.
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Einnahmequelle für Rockerbanden

In Schweden werden nach Schätzungen der Polizei jedes Jahr bis zu 100 Millionen Euro durch den Internethandel mit illegalen Medikamenten umgesetzt. Dabei handle es sich vor allem um billige Kopien von Potenzmitteln, aber auch von Appetitzüglern. Unter anderem Rockergruppen wie die „Hells Angels" würden an den illegalen Geschäften verdienen. Polizei und Zoll fordern nun eine bessere Unterstützung durch die Gesetze.
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Bedrohung für Rentiere – und für Samendörfer

In Nordschweden reißen Bären offenbar deutlich mehr Rentiere als bislang angenommen und versetzen damit auch die dortigen Samendörfer in Existenzangst. Das geht aus einem Forschungsbericht im Auftrag der schwedischen Regierung hervor. Demnach tötet ein einzelner Bär innerhalb weniger Wochen bis zu 40 Rentierkälber. Die Hälfte aller Jungtiere würde die ersten sechs Monate nicht überleben. Für die Untersuchung wurden Bären auf dem Gebiet von zwei Samendörfern mit Sendern versehen. Die samischen Landwirte sehen durch die hohen Verluste die Existenz ihrer Gemeinschaften gefährdet. Ein Vertreter des an dem Forschungsprojekt beteiligten Samendorfes Gällivare sagte dem Schwedischen Rundfunk, man wolle sich nun daran machen, den Bärenbestand zu dezimieren.
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Ermittlungskosten: Millionen gegen Mangs

Die Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Serienschützen von Malmö, Peter Mangs, gehören zu den teuersten in der schwedischen Geschichte. Nach Angaben der Polizei in Schonen seien dafür allein nach der Festnahme umgerechnet mindestens fünf Millionen Euro ausgegeben worden. Würde man die Kosten bis zur Ergreifung von Peter Mangs im November 2010 hinzurechnen, stiegen sie nochmals um mehrere Millionen Euro. Die Polizei in Schonen habe nie zuvor so viel Geld in Ermittlungen investiert wie in diesem Fall. Peter Mangs steht seit vergangenem Montag in Malmö vor Gericht.
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Reinfeldt fordert langfristige Strategie für Afghanistan

Schwedens Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt hält am zweiten Tag des Nato-Spitzentreffens in Chicago die Einführungsrede. Bei dem Treffen des Militärbündnisses geht es am heutigen Montag um eine zukünftige Strategie für die Zeit nach dem Abzug aus Afghanistan in zwei Jahren. In einem Beitrag für die Tageszeitung Svenska Dagbladet fordert Reinfeldt gemeinsam mit Außenminister Carl Bildt und Verteidigungsministerin Karin Enström, dass die internationale Unterstützung für Afghanistan langfristig angelegt sein müsse. Daher werde Schweden seine Entwicklungshilfe für das Land in den kommenden Jahren um 20 Prozent aufstocken.
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Ende des „schwedischen Modells“?

Die Zuwendungen der sozialen Sicherungssysteme in Schweden sind in den vergangenen fünf Jahren drastisch gesunken. Wie eine Studie im Auftrag des Reichstags ergab, liegt Schweden heute nur noch im Mittelfeld der OECD-Länder. Insbesondere bei der Arbeitslosenversicherung ist das Erstattungsniveau deutlich gesunken. Während die Arbeitslosenversicherung in Schweden im Jahr 2005 noch im Durchschnitt 69 Prozent des Nettoeinkommens eines Industriearbeiters ersetzte, werden Arbeitslosen nur noch durchschnittlich 54 Prozent des Lohns ausbezahlt.
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Zu wenige Schüler, zu wenig Geld

Zahlreiche Privatschulen befinden sich in finanziellen Schwierigkeiten. Das berichtet der Schwedische Rundfunk unter Berufung auf die vorläufigen Aufnahmeziffern in der Provinz Stockholm. Demnach haben nicht einmal 50 Prozent der rund 120 Schulen mit freiem Träger bislang nur die Hälfte ihrer Plätze für das neue Schuljahr vergeben können. Einzelne Unternehmen mussten bereits Konkurs anmelden. Laut Statistiken haben die privaten Schulen im vergangenen Jahr Schüler an öffentliche Einrichtungen verloren. Außerdem sei die Anzahl an 15-Jährigen, die auf das Gymnasium wechseln, insgesamt zurückgegangen.
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Biographie mit neuen Details

Eine neue Biographie über den schwedischen Diplomaten Raoul Wallenberg, der während des Zweiten Weltkriegs in Ungarn die Rettung von Zehntausenden Juden organisierte, enthält neue Erkenntnisse über die Umstände seiner Verhaftung durch die Rote Armee. Wie Biograph Bengt Jangfeldt schreibt, habe Wallenberg im Januar 1945 bei seiner Festnahme 15 Kilo Gold und Schmuck in seinem Auto versteckt. Die sowjetischen Truppen hätten dies für Nazigold gehalten.
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